Rinderzucht: Neue Titel im Bezirk Zwettl sind vergeben. Zum „Züchter des Jahres“ wurde der landwirtschaftliche Betrieb Simhandl gekürt. Auch der Griesbacher Betrieb Huber errang diese neue Auszeichnung seitens der NÖ Genetik.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. März 2021 (04:52)
Klimaschutz benötigt reduzierten Fleischkonsum
APA (dpa)

In der Rinderzucht wurde über das vergangene Jahr Bilanz gezogen und die züchterischen Leistungen gewürdigt. Bei den neu entstandenen Wertungen „Züchter des Jahres“ und „Managementprofi“ kommen Betriebe ins Rampenlicht, die bisher zwar gute Leistungen, aber keine Spitzenleistungen hatten.

Auszeichnungen im Raum Ottenschlag

Die Ehrungen fanden im Rahmen von Betriebsbesuchen statt. „Züchter des Jahres“ ist der Betrieb Simhandl in Trittings.

Der Betrieb Simhandl ist Züchter des Jahres. Im Bild von links: Obmann Johann Steindl, Berta und Franz Simhandl mit Enkelkind Gabriel sowie Dieter und Verena Simhandl und Vereinsgeschäftsführer Erich Praher.
privat

Die „leistungsstärksten Herden“ stehen in den Betrieben Bauer (Schönau bei Bad Traunstein) und Wagner (Biberschlag bei Bad Traunstein). Kühe mit einer Lebensleistung von über 100.000 Kilogramm Milch gibt es im Betrieb Huber in Langschlag und im Betrieb Hobl in Mitterndorf.

Auszeichnungen im Raum Groß Gerungs

Die Ehrungen fanden vor der Großrinder-Zuchtviehversteigerung in Zwettl statt. „Züchter des Jahres“ ist der Betrieb Huber in Griesbach, der für seine Verdienste in der Stierzucht diese Auszeichnung erhielt.

Bei der Züchterehrung für das Vereinsgebiet Gross Gerungs: Josef Maurer, Christian Hahn, Franz Leutgeb, Herbert und Kerstin Huber, Josef Huber, Vereinsobmann Kurt Traxler mit Sohn Lukas, Geschäftsführer Nö Genetik Karl Zottl, Obmann Stellvertreter Otto Zimmermann, Stefan Maurer, Zuchtleiter Ernst Grabner und Zuchtberater Markus Pauckner (von links).  
privat

Der Betrieb Maurer in Oberneustift wurde zum „Managementprofi“ mit sehr fitten und wirtschaftlichen Kühen gekürt. Der Betrieb Leutgeb aus Rammelhof konnte mit der leistungsstärksten Herde vor dem Betrieb Hahn aus Etlas und Huber aus Rammelhof punkten.

Regionale Produktion

Die Wichtigkeit von Versorgungssicherheit und regionaler Produktion ist gestiegen und somit auch die wirtschaftliche und tierwohlfördernde Gesamtbetrachtung der Betriebe. Die NÖ Genetik versucht nun, mit den neuen Wertungen die Gesundheits- und Wirtschaftlichkeitsdaten der Betriebe zu berücksichtigen.