„Die richtige Puppe“:Gradnitzer sucht große Liebe im TV. Heinz Essmeister nahm an der Sendung „Liebes‘gschichten und Heiratssachen“ teil. Er verrät, ob seine Suche erfolgreich war.

Von Markus Füxl. Erstellt am 31. August 2017 (05:00)
Markus Füxl
Seit sechs Jahren teilt Heinz Essmeister seinen Haushalt mit Kater Leo. Bei seiner Suche nach einer Partnerin bewarb er sich bei der Sendung „Liebes‘gschichten und Heiratssachen“. Er zeigt „einen besonders lieben Brief“, den ihm eine Frau aus München geschrieben hat.

Der Gradnitzer Heinz Essmeister lebt seit seiner Scheidung vor sechs Jahren alleine. Er suchte in der ORF-Sendung „Liebes’gschichten und Heiratssachen“ die große Liebe. Im Interview mit der NÖN spricht er über die Dreharbeiten, die Reaktionen auf die Sendung und warum er noch immer auf die Richtige wartet.

NÖN: Wieso haben Sie sich für „Liebesgschichten und Heiratssachen“ angemeldet?

Heinz Essmeister: Angemeldet hat mich eine gute Freundin. Ich habe bereits zuvor in verschiedenen Zeitungen inseriert, das hat aber keine Früchte getragen. Nachdem ich mich monatelang dagegen gewehrt habe, hat sie mich mit meiner Zustimmung angemeldet. Dann ist alles Schlag auf Schlag gegangen.

Wie liefen die Dreharbeiten ab?

Essmeister: Das Filmteam hat mich insgesamt drei Mal besucht. Beim ersten Mal filmten sie kurz nach Weihnachten zwei Stunden lang mein Gespräch mit Elisabeth T. Spira in meinem Wohnzimmer. Dabei stellten sie im Garten große Scheinwerfer auf, um durch das Fenster im Zimmer Sommerstimmung zu schaffen, denn die Sendung wurde im Sommer ausgestrahlt.

Wie viel gibt das Redaktionsteam sonst während dem Dreh vor?

Essmeister: Sie bestimmen nur, wo du dich für das Gespräch hinsetzt. Ich habe im Vorfeld alle Bilder von meinen Kindern weggeräumt. Das Team hat dann ein paar Vasen zurechtgerückt. Sonst habe ich mich nicht eingemischt, weil ich so authentisch wie möglich rüberkommen wollte.

Wie waren die Reaktionen auf die Sendung?

Essmeister: Man hat mir durch die Bank weg gratuliert. Mich haben in Zwettl Leute darauf angeredet, mit denen ich noch nie ein Wort gewechselt habe. Ich war heuer in Mörbisch auf Urlaub, selbst dort wurde ich darauf angesprochen. Das ist ein Wahnsinn!

Wo haben Sie sich die Sendung angesehen?

Essmeister: Ich habe mir die Folge bei einem Kaffee alleine in meinem Wohnzimmer angesehen. Dabei habe ich mir gedacht „So, jetzt kommt hoffentlich die richtige Puppe“.

War bereits die Richtige unter den Zusendungen?

Essmeister: Nein, ich habe mich bisher auch mit niemandem getroffen. Ich habe viele Zusendungen aus ganz Österreich bekommen, von Wien bis nach Tirol. Einen Joker habe ich aus München bekommen, meinen goldenen Brief. (Essmeister holt einen gelben Brief hervor, Anm.) Den habe ich mir bis jetzt aufgehoben. Obwohl die Frau aus Deutschland kommt, habe ich ein gutes Gefühl bei diesem Brief, das hat sich richtig angefühlt. Eine Fernbeziehung möchte ich aber trotzdem nicht.

Ihre Teilnahme an der Sendung blieb also erfolglos?

Essmeister: Leider ja. Es hat sich niemand aus meiner Region gemeldet, denn eigentlich suche ich immer noch eine Frau im Alter zwischen 35 und 50 Jahren aus der Nähe, die sich nichts mehr wünscht, als einen lieben Mann an ihrer Seite.

„Weibliche Bewerbungen“ sind unter teampartnerw4@gmail.com möglich.