Dietmar Hipp bleibt Bezirksbauernkammer-Obmann. Themenschwerpunkte der nächsten Jahre sind die Regionalisierung und strukturverbessernde Maßnahmen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 31. Mai 2020 (05:37)
Die Konstituierende Vollversammlung der Bezirksbauernkammer Zwettl. Im Bild: Bernhard Löscher, Alois Schmutzer, Dietmar Hipp, Johannes Schmuckenschlager, Andrea Wagner, Renate Braunsteiner und Josef Maurer.
BKK Zwettl

Dietmar Hipp bleibt Obmann der Bezirksbauernkammer Zwettl. Er wurde am 18. Mai im Rahmen der konstituierenden Vollversammlung der Bauernkammer unter dem Vorsitz des Präsidenten Johannes Schmuckenschlager in diesem Amt bestätigt. Als Stellvertreter stehen ihm Josef Maurer und Alois Schmutzer zur Seite.

Dietmar Hipp bewirtschaftet einen Marktfruchtbetrieb mit Schwerpunkt Kartoffeln inklusive Saatgutproduktion und betreibt eine Putenmast in Sallingstadt. Josef Maurer bewirtschaftet einen gemischten Betrieb mit Acker- und Grünlandwirtschaft mit Saatkartoffeln und Milchproduktion in Oberneustift. Alois Schmutzer betreibt einen Ackermarktfruchtbetrieb mit Schwerpunkt Rindermast in Ramsau. In allen drei Betrieben ist die Waldbewirtschaftung ein weiteres wirtschaftliches Standbein.

Wichtig: Konsumenten als Partner der Bauern

In seiner Antrittsrede wies Dietmar Hipp auf die Schwerpunkte für die nächsten fünf Jahre hin: „Die bäuerlichen Themen müssen der gesamten Gesellschaft näher gebracht, die Konsumenten als Partner für die heimische Landwirtschaft gewonnen werden.“ Eine immer bessere Herkunftskennzeichnung sei daher dringend notwendig. „Gerade jetzt besteht die Notwendigkeit einer Regionalisierung, um die Versorgungssicherheit mit landwirtschaftlichen Produkten und Energie sicherstellen zu können. Ganz wesentlich für die bäuerlichen Betriebe sind strukturverbessernde Maßnahmen und klare, langfristige, abgesicherte Rahmenbedingungen“, so Hipp.

Im Bezirk Zwettl haben von rund 13.000 Wahlberechtigten 53,59% von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Das Ergebnis: 39 Sitze für den NÖ Bauernbund, zwei für die Freiheitliche Bauernschaft, einen für die SPÖ-Bauern und vier für den Unabhängigen Bauernverband.