Erfolg für Kalantari. Der gebürtige Zwettler, der in Tokio lebt und als Regisseur arbeitet, startet mit Kurzfilm-Trailer durch.

Von Brigitte Lassmann-Moser. Erstellt am 15. April 2015 (06:05)
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Marco Kalantari lebt als erfolgreicher Regisseur in Tokio.

Als Zwettler Gymnasiast gründete Marco Kalantari, Sohn des langjährigen Gemeindearztes, die Y.E.P.Z – die Young Entertainment Productions Zwettl. Heute, als mittlerweile 40-Jähriger, lebt er als erfolgreicher Regisseur in Tokio. Sein neuester Kurzfilm „The Shaman“ ist jetzt voll durchgestartet.

„Mein Kurzfilm ,The Shaman’ wurde vom renommierten Tribeca Film Festival 2015 ins Programm genommen“, freut sich Kalantari, der nach wie vor einen starken Bezug zu seiner alten Heimat hat und „im Herzen immer noch Zwettler ist“. Das Echo ist überwältigend, Indiewire The Playlist hat den Trailer exklusiv gestartet, der auf Youtube innerhalb kurzer Zeit mehr als 627.000 Zugriffe verzeichnet.

Filmakademie Wien absolviert

Kalantari studierte nach der Matura in Zwettl an der Filmakademie Wien die Fächer Regie und Produktion. Anschließend sammelte er als Ausstattungs- und Requisitenassistent Erfahrung bei Filmproduktionen. 1997 inszenierte er seinen ersten Werbespot – anschließend war er bis 2001 Regieassistent bei Werbeproduktionen.

2003 erhielt er seine ersten Auszeichnungen für den Werbespot zu Ärzte ohne Grenzen – bei den Filmfestspielen von Cannes und in Palermo.

Im Jahr 2005 inszenierte Kalantari seinen ersten Spielfilm: ein für die österreichische Filmlandschaft ungewöhnliche Science Fiction-Produktion namens „Ainoa“, an der nicht nur zahlreiche Zwettl mitwirkten, sondern auch bekannte Schauspieler wie Gabriela Benesch und Maria Bill mitspielten. Der Film wurde bei mehreren Filmfestivals, unter anderem dem Science Fiction Festival in London, vorgestellt und in Kiew ausgezeichnet.