Neue Tipps zum Garteln

Onlineportal und Livechat ergänzen das „Natur im Garten“-Telefon in Zwettl.

Karin Pollak
Karin Pollak Erstellt am 25. September 2021 | 05:39
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Die Anfragen rund um den Garten, egal ob am Telefon oder beim Live-Chat, beantwortet das Team des „Natur-im-Garten-Telefons“ im Zwettler Büro. Im Bild ein Teil dieses Teams mit Lisa Prager, Leiter des Gartentelefons Stefan Strobelberger und Christina Wundrak (von links).
Foto: Natur im Garten

Die Telefone beim „Natur im Garten“-Büro in Zwettl laufen seit dem Vorjahr heiß. Mit mehr als 46.000 Anfragen wurde im Vorjahr ein Rekord verzeichnet. Heuer sind bereits über 30.000 Anfragen eingegangen. Jetzt wurden zusätzlich das Onlineportal „Gartentelefon 24“ und ein „Natur-im-GartenChat“ geschaffen. „In der Pandemie haben viele das Garteln entdeckt und haben dazu Fragen, die wir gerne beantworten“, sagt der Leiter des Garten-Telefons Stefan Strobelberger.

Im Onlineportal von „Natur im Garten“, das unter http://www.gartentelefon24.at erreichbar ist, wurden von den Fachleuchten von Natur-im-Garten Informationen und Tipps zusammengestellt, für die es seit der Gründung des „Natur im Garten“-Telefons 1999 vermehrt Anfragen gab. „Das soll eine Ergänzung zum Garten-Telefon sein. Verschiedenste Parameter machen die Suche nach Antworten einfach. Man kann aus 240 Themen rund um die Uhr auswählen, zum Beispiel Schädling oder Krankheit. Dann bekommt man schnell Tipps und Info“, betont Strobelberger, der Gärtnermeister aus der Gemeinde Moorbad Harbach. Ein weiteres und ergänzendes Angebot für alle Gartenfans ist der Live-Chat. Das fünfköpfige Fachteam von „Natur im Garten“ beantwortet auch dabei vom Büro von Zwettl aus direkt Anfragen übers Garteln.

Gemüseanbau ist im Trend

Diese neuen Angebote und selbstverständlich auch das Gartentelefon richtet sich an Hobby- und Profigärtner gleichermaßen, um Schädlinge und Krankheiten an Pflanzen, Lästlinge in Haus und Garten und Unkraut und Beikräuter erkennen und umweltfreundlich behandeln zu können. Benutzerfreundlich erhält man Informationen über die Pflege der eigenen Pflanzen. Es gibt Diagnosen von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen sowie Tipps, wie kann man Abhilfe schaffen und vorbeugen kann. Themen wie Kompost, Brühen, Jauchen oder organischer Dünger sowie die chemiefreie, ökologische Unkrautbekämpfung nach den Kriterien von „Natur im Garten“ werden ebenfalls durchleuchtet. „Der Klimawandel und wie man den Garten ‚klimafit‘ gestalten kann, wird immer häufiger thematisiert. Natürlich können wir dazu beraten“, betont Strobelberger, der seit Beginn der Pandemie einen steigenden Trend in Richtung Gemüseanbau zur Selbstversorgung beobachtet.

Wenn „der Ploberger“ nicht blühen will

„Jede Anfrage wird von unserem Team so gut wie möglich beantwortet. Natürlich gibt es hin und wieder auch etwas zum Schmunzeln“, berichtet Strobelberger. So hätte zum Beispiel einmal eine Dame am Telefon gemeint, dass „ihr Ploberger“ nicht blühen würde. „Wir haben zuerst an den aus dem Fernsehen bekannten Gartenfachmann Karl Ploberger gedacht, aber dann sehr bald gemerkt, dass es sich um die Rosensorte ‚Ploberger‘ gehandelt hat.“ Dieser Dame konnte auch geholfen werden. Seit sie die Ploberger-Rose an ein schattiges Plätzchen umgesetzt hat, blüht sie.

Zum neuen Onlineportal Gartentelefon24 und dem angebotenen Live-Chat sagt der zuständige Landesrat Martin Eichtinger: „Die vielfältigen Beratungsmöglichkeiten des Gartentelefon24 werden laufend erweitert und ergänzt, um unsere Landsleute bestmöglich beim ökologischen Gärtnern zu unterstützen.“