Neuer Standort: ÖAMTC zieht noch heuer um

Erstellt am 21. Mai 2022 | 04:43
Lesezeit: 3 Min
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Im Gewerbegebiet wächst gerade der neue Stützpunkt des ÖAMTC Zwettl.
Foto: Sonja Eder
Autofahrerclub investiert sechs Millionen Euro in modernst ausgerüstete Servicestationen und mehr Platz in Zwettl.
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Der derzeitige Stützpunkt in der Franz Eigl Straße sei zu klein geworden, deshalb baut der ÖAMTC derzeit auf 6.000 Quadratmetern im Gewerbegebiet (nahe Billa) einen neuen Stützpunkt um rund sechs Millionen Euro mit vielen Professionisten aus der Region.

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Stützpunkt-Leiter Ewald Braunstein
Foto: ÖAMTC

Seit dem Baustart im Februar sei schon viel passiert, berichtet Stützpunktleiter Ewald Braunstein. „Es geht rasch voran, derzeit werden die Eisenträger und Stützsäulen und das Dach errichtet, dann kommen die Seitenwände hinein“, freut er sich über das neue Gebäude mit rund 3.000 Quadratmetern Fläche. Die Mitgliederzahlen und somit der Tagesumfang am Stützpunkt Zwettl seien wesentlich gewachsen, mit den aktuell drei Arbeitsplätzen in der Werkstatt sei es knapp geworden.

Werkstatt wird verdoppelt

„Wir bekommen einen großen Schalterbereich mit 200 Quadratmetern für die Beratung, eine wesentlich größere Prüfbox und sechs Arbeitsplätze mit Hebebühnen in der Werkstätte. Wir werden dann die modernsten Assistenzsysteme in den Fahrzeugen wie Radarwarngeräte und Einparksensoren überprüfen und einstellen können, die man etwa nach einem Wildunfall justieren muss“, so Braunstein.

Schnellste Elektroladung möglich

Im Freigelände wird es am neuen Standort nicht nur mehr Abstellflächen und Parkplätze geben, sondern auch eine Station zur Elektroladung für Pkw, Motorräder und Fahrräder. Braunstein: „Die Elektro-Fahrzeuge können binnen kürzester Zeit geladen werden, denn wir bieten dann die modernste Ladestation mit 150 Kilowatt. Im Vergleich dazu haben die herkömmlichen Stationen nur 11 Kilowatt“, ist er stolz.

Photovoltaik und Absicherung bei Stromausfall

Auf dem Dach des neuen Stützpunktes wird eine Photovoltaik-Anlage installiert, die bei Sonnenschein ausreichend Strom für den Betrieb des Stützpunktes produzieren wird. Überschüsse werden ins Stromnetz eingespeist. „Am neuen Stützpunkt wird es einen Stromspeicher geben, der unsere Stromversorgung bei einem Stromausfall für einen ganzen Tag gewährleisten wird“, so Ewald Braunstein.

Übersiedelung zum Jahreswechsel geplant

Ewald Braunstein und sein Team wollen um den Jahreswechsel in den neuen Stützpunkt übersiedeln, dabei garantiert er uneingeschränkte Serviceleistungen bis zuletzt. „Wir bekommen einen komplett neu eingerichteten Stützpunkt mit neuen Hebebühnen und neuer Ausstattung, nur einige technische Messgeräte werden wir übersiedeln“, so Braunstein. Deshalb könne das Team des ÖAMTC nahtlos den Übergang meistern.

Es werde auch Personal für Zwettl aufgestockt, vorerst werden die Posten intern ausgeschrieben.

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